• Ausstellungsansicht Eingangsportal
  • Faltplan Vorderseite
  • Faltplan Rückseite
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„endlich reif für das ich“, 2018


Begehung am 25.03.2018 Faltplan: beidseitig bedruckt, 51x36 cm, Auflage: 250 Stück

musoä - Museum sozialer Ästhetik, Wien, Kooperation mit Reinhold Zisser Ausstellungsansicht musoä - Museum sozialer Ästhetik


Am 25.03.2018 luden Reinhold Zisser und ich zur ersten Ausstellung des Kunstprojektes musoä - Museum sozialer Ästhetik

Nach einer kurzen Einführung, in der die BesucherInnen dazu aufgefordert wurden, den Ort selbstständig und mit Hilfe der ausgegebenen Landkarten zu erforschen, besuchten die Anwesenden die verschiedenen Teilgebiete des Areals.

Es befindet sich im 22. Wiener Gemeindebezirk, der Donaustadt, an der Schnittstelle des sogenannten Mühlwassers und der Autobahn A23 (Südosttangente).

Wir beschreiben diesen Ort als Hybrid von moderner Architektur und Naturlandschaft. In einer städtebaulichen Bezeichung ist es ein Brachland, umgangssprachlich wird dieser Nicht-Ort „Gstetten“ genannt.

Auf diesem Areal schrieben sich im Lauf von Jahrzehnten Spuren ein. Einerseits von Menschen die diesem Ort begegneten und ihn für ihre Bedürfnisse nutzten. Andererseits durch die Konfrontation der Natur mit Architektur. Diese positionierte sich starr in der Landschaft und erzwang eine Anpassung. Dadurch entstand ein prothetisches Verhältnis.

Die Einschreibung des musoä – Museum sozialer Ästhetik geschieht durch die erste Ausstellung „endlich reif für das ich“, mit der wir uns den Ort aneigneten, ohne verändernd in ihn einzugreifen.

Fotos: Reinhold Zisser, Lorenz Seidler, Walter Roschnik